Wirkliche „Katzenmusik“ wird man - so hoffe ich doch - in meiner gleichnamigen Sendereihe nicht zu Gehör bekommen. Und wer bei Katzen denkt: „oh, wie niedlich“, der könnte durchaus überrascht sein, denn ich spiele auch sehr gern mal etwas dunkler angehauchte Musik. Um in Genres zu sprechen: Post-Punk, Shoegaze, vieles, was allgemein in die arg überstrapazierten Schubladen Indie-Rock und -Pop passt, dazu mitunter Elektronisches und (selten) Folkiges.
Aufmerksame Zuhörer wollen außerdem herausgehört haben, dass viele jüngere Bands, die in meinen Sendungen gespielt wurden, sich nicht gerade unauffällig älterer „Modelle“, vor allem aus den 80er Jahren, bedienen. Wie auch immer, letzten Endes bedeutet „Katzenmusik“ im Falle meiner Sendung, dass erlaubt ist, was (mir) gefällt.
Themensendungen wird es daher eher selten von mir geben, auf einen angenehmen Fluss innerhalb der Sendung achte ich aber schon - was mich bisher mitunter auch schon einige Nerven gekostet hat. Die gespielten Songs werden dabei zudem in den meisten Fällen von ein paar Anmerkungen meinerseits ergänzt, kurz gesagt: moderiert.
Das genügte mir dann schon bald nicht mehr und mit der Zeit kamen auch immer öfter themenbezogene Sendungen hinzu. Außerdem habe ich die musikalische Bandbreite inzwischen erweitert. Neben der oben erwähnten Pop- und Rockmusik beschäftige ich mich auch mit anderen Musikformen. Es ist also sozusagen alles möglich. Lasst euch einfach überraschen!
Sams Songsammelsurium
Unter diesem Namen gibt es sowohl bunte musikalische Mischungen als auch Sendungen, die ein bestimmtest Thema haben, z. B. Coverversionen, musikalische Portraits über bestimmte Interpreten oder Gruppen, usw.
Strange?
Das Fragezeichen im Titel bezieht sich darauf, dass ich hier überwiegend Musik spiele, die nicht unbedingt leicht zu konsumieren ist. Die Idee soll sein, sich auch einmal auf das Abenteuer einzulassen, andere Musik anzuhören und dabei womöglich festzustellen, dass man unter Umständen lange Zeit Vorurteilen aufgesessen war. Der Idealfall wäre natürlich eine Reaktion wie »Das ist .... oder sowas nennt man .....? So schlimm ist das ja gar nicht. Im Gegenteil!«
Also ruhig einmal den Mut fassen, sich anderen Klängen auszusetzen. Eventuell gibt es ja etwas Positives zu entdecken!
„Wechselnde Formate? Ja, grundsätzlich ja, denn eigentlich bin ich viel zu sprunghaft, um an einem festen Format zu kleben! Und mir kommt ständig Neues in den Sinn, wozu man Sendungsinhalte zusammenstricken kann. Sei es, dass ich Sendungen zu Musikstilen machen möchte oder eine Sendung über Nahrungsmittel in der Musik… es kommt, wie es mir in den Kopf kommt!“
Es ist wohl um die zehn Jahre her, dass ich mich so auf dieser Web-Seite vorstellte, und im Grunde habe ich auch im Jahr 2020 gegen diese Sätze nichts einzuwenden. Somit halte ich mir den vierten Samstag im Monat, an dem ich unter anderem sende, offen für krause Themen – immer als Zweistünder! Aber es hat sich doch einiges geändert. Als Studiobetreiberin habe ich jetzt jetzt den Dienstag als Sendetag übernommen, und jeden vierten Dienstag im Monat bringe ich einen eigenen Einstünder, und das in folgenden Rubriken: Ausgepackt, Spot on Denmark und Regler auf elf. Was verbirgt sich dahinter?
Im Format Ausgepackt sende ich anstehende Neuerscheinungen aus aller Welt, die mir von zwei Hamburger Promo-Agenturen übersandt wurden. Die Spot on Denmark hat die einmal jährlich stattfindende, vierstündige Sendung mit dänischer Musik abgelöst. Nach wie vor ist es mein besonderes Hobby, Musik aus unserem kleinen Nachbarland zusammenzutragen. Und dann noch die Regler auf elf - es wird nicht immer sehr hart, aber in der Regel etwas lauter!
Geblieben ist der Dezembersamstagabend zusammen mit Herrn Rossi - ich stelle meinen Jahresalbenüberblick vor, Herr Rossi seine Singleauswahl.
Und was die Moderationen betrifft - wenn es mir passend erscheint, nehme ich das Mikro in die Hand, und das mittlerweile recht regelmäßig. Aber… im dazugehörenden Thread des Rolling-Stone-Forum gibt es zu jeder Sendung von mir immer Links und Fotos zu den gespielten Titeln. Und ansonsten… let it flow!
Wechselnde Formate? Ja sicher! Denn es gibt viel zu viele Themen, die eine eigene Sendung wert sind (jedenfalls nach meinem Geschmack). Oder auch mal zwischendurch eine "Gemischtwarensendung" mit Sachen, die mir in letzter Zeit "positiv" aufgefallen sind.
Feste Formate? Auch interessant, aber noch in den Anfängen:
"Denn sie wussten nicht, was sie tun": Eine Sendereihe, bei der ich die Musik zur Verfügung stelle und von Foris dann "blind" zusammengestellt wird.
"The Gravedigger Rocks Again": Sozusagen Gedächtnissendungen für verstorbene Musiker, die zu meinem Favoritenkreis gehören. Bisher waren John Cipollina, Mick Green und Alex Chilton an der Reihe.
Pure Pop Pleasures - Das leichtsinnige Hörvergnügen auf Radio StoneFM. Gitarren- und Electro-Pop, Motown und Disco, Brill Building und House Of Gaga, Girlpop und New Wave, Glam und Camp, große Kunst und "guilty pleasures" – fast alles ist möglich. Aktuelle Ausgaben wechseln sich ab mit thematischen Rückblicken auf 60 Jahre Popmusik.
Das Markenzeichen von Pure Pop Pleasures ist die Dominanz weiblicher Stimmen - doch es gibt in fast jeder Sendung auch ein paar "Quotenjungs"…
Die Playlisten der vergangenen Sendungen: Was lief? Wer spielte wann was? Zum Nachlesen, oder auch nur, um sich einen speziellen DJ mal vorzunehmen.
(Die Suche bezieht sich auf den Sendungstitel, den Namen des DJs, oder das Datum. Gespielte Musiktitel findet Ihr über die globale Suche oben rechts.)