In meiner heutigen Coast Is Clear-Ausgabe bewege ich mich ausnahmsweise mal westwärts, nämlich zu unseren Nachbarn in Frankreich. Als Fan des Französischen und der französischen Musik habe ich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder mein Faible für Klänge aus Frankreich gehabt – und diesem Faible will ich heute mal freien Lauf lassen. Ich bringe dabei nicht die allseits bekannten Klassiker wie Piaf, Aznavour oder France Gall zu Gehör, sondern habe eher (aber nicht nur) ein Auge und Ohr auf hierzulande wenig beachtete Acts, die aber z.T. in ihrer Heimat Stars sind. Stilistisch ist Pop, Rock, Wave und sogar einmal HipHop dabei. Schaltet doch einfach mal ein.
Dritter und letzter Teil der kleinen Reihe zum Thema Baroque Pop - womit nicht nur das Genre im engeren Sinne gemeint ist, sondern allgemein Popmusik, die Melodien, Instrumente, Harmonien und Kompositionstechniken von Bach & Co. aufgreift. Zu hören gibt es diesmal Stücke aus den Jahren 1967 bis 1998 sowie einen erst wenige Jahre alten Track. Alle Aufnahmen waren zu ihrer Zeit größere und kleinere Erfolge. Wir würdigen auch endlich eine der Pionier:innen der elektronischen Pop-Musik, deren Name eng mit dem Bachs verbunden ist.
NB: Das Köchelverzeichnis (KV) enthält natürlich die Werke von Mozart, und der zählt nicht mehr zum Barock, aber Pop ist eklektizistisch.
In dieser Ausgabe schauen die Pure Pop Pleasures mal bei einem der ganz Großen des Pop verbei, dessen Name nicht in aller Munde ist. Neil Sedaka, Jahrgang 1939, der im vergangenen Februar verstorben ist, war zeitlebens ein unprätentiöser Guy next door. Er hatte Hits unter eigenem Namen (darunter eine US-No. 1 mit Elton John), doch viele seiner Songs wurden in Versionen anderer Künstler:innen zu Welterfolgen. Quasi nebenbei inspirierte er auch die erste Single einer der größten amerikanischen Singer/Songwriterinnen ebenso wie den bekanntesten Song einer Postpunk-Legende - und es wären nicht die PPP, wenn es nicht auch hier einen Link zu ABBA gäbe.:) Zu hören sein werden Sedaka-Originale und Cover-Versionen aus den Jahren 1959 bis 2013, die stilistische Bandbreite ist groß.
Für die neunte Ausgabe von Swimming In The Main Stream – die erste, die teilweise auch in einem Innenraum mit direktem Rheinpanorama aufgenommen wurde – lassen wir uns vom Strom treiben: Rheinblick, musikalische Seitenströmungen und hoffentlich keine Havarien!
Und wie es sich für eine musikalische Reise gehört, wissen wir zwar, wo wir ablegen, aber nicht unbedingt, wo wir ankommen.
Manchmal hebt das Leben ab, manchmal greift einfach keiner zum Telefon – und manchmal hilft nur ein bisschen Gelassenheit, um den ganz normalen Wahnsinn mit einem Lächeln zu überstehen. Wir reisen von mondänem Großstadtcharme über sonnige Inselträume und britischen Alltagswahnsinn bis an die Ufer ferner Sehnsuchtsorte. Dabei treffen lässige Grooves auf große Gefühle, schräge Typen auf tanzbare Rhythmen und nachdenkliche Momente auf Melodien, die längst ihren eigenen Platz im kollektiven Gedächtnis gefunden haben. Und wer glaubt, das Leben sei ein kompliziertes Rätsel, bekommt vielleicht sogar ein paar Antworten. Oder wenigstens den passenden Soundtrack für die nächste Frage.
Eins ist sicher: Hier bleibt kein Fuß lange still (hoffentlich!), kein Ohr unberührt und kein Genre ganz für sich. Also einschalten, zurücklehnen und mitreisen!
Hier wird nicht gekleckert, hier wird geschmalzt. Die ganz großen Gefühle gehen mit dir Gassi, packen dich im Schritt und seifen dich an den empfindlichsten Stellen ein.
Ob gebrochene Herzen, unsterbliche Liebe oder dramatische Abschiede: Diese Balladen geben alles – Stimme, Seele und notfalls die letzte Würde.
Schön laut aufdrehen und sich emotional einmal komplett durchkneten lassen.
Und das Ganze ist ntürlich alles andere als herrlich unaufgeregt oder angenehm zurückgenommen!
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