"JJ´s Stuff": Alles, was Rudi Kessler alias Joliet Jake gerne hört. Der Nick-Name ist natürlich eine Verbeugung vor dem großen John Belushi, der in der Show Saturday Night Live und im im Film "Blues Brothers" den Knast-Jake gab.
Mein Schwerpunkt liegt auf "beiden Sorten" Musik: Rhythm AND Blues.
Für diesen erdigen Groove, für eine gute Orgel oder einen knackigen Bläsersatz lasse ich viel liegen. Weniger Produktion ist meist mehr.
Aber keine Angst - Ausflüge in die Bereiche Rock, Americana, Singer/Songwriter sowie Country sind eher die Regel als die Ausnahme. "Retro-orientiert"? Meinetwegen, aber: I feel good!
Wer altem Soul, Rhythm & Blues, und den erwähnten Stilrichtungen etwas abgewinnen kann, wird während meiner Sendung sicher eine gute Zeit haben.
"Es gibt ja keine gute neue Musik mehr", so hört man oft.
Von wegen, man kommt gar nicht nach! Wer sowas sagt, hört nur die falschen Sender. Es war noch nie so einfach wie heute, neue Musik zu entdecken, es sind keine Grenzen gesetzt. Ein wenig bemühen muß man sich jedoch schon darum.
"JJ´s Stuff" läuft jeden dritten Donnerstag im Monat. Und als Nachteule klinke ich mich auch gelegentlich spontan ein, um in der unregelmäßigen und improvisierten Reihe "Steam 'n' Stream" die Leute vom Bett fernzuhalten.
"Let the good times roll" wird musikalisch und thematisch zum Programm erklärt, und im Studio Sauerlach (bei München) halte ich die Südstaaten-Fahne hoch.
Meine Sendungen sind in der Regel moderiert, wem ein bayrischer Duktus nicht völlig fremd ist, ist dabei im Vorteil.
"Kollaboration" ist ein anderes Sendeformat, das ich betreibe: Wer an einem zweiten Samstag im Monat den Weg ins Studio Sauerlach findet und mindestens eine Stunde Programm im Gepäck hat, mit dem setze ich mich gern vor's Mikro, um die Sendung live zu bauen. Wir wissen vorher nicht, was der jeweils andere auf dem Zettel hat, und die Sendung lebt vom Austausch und der gegenseitigen Inspiration.
Die Sendung "Raw Air" (Rocks as well as it rolls) wird i.d.R. einmalig im Monat an einem Donnerstag, zumeist am dritten Donnerstag des Monats, um 21 Uhr gesendet. Dazu gesellt sich in unregelmäßigen Abständen das ein oder andere Raw Air-Special, welches in der Regel als Zweistünder und zumeist an einem Samstag Abend gesendet wird.
Meine Motivation, die Sendung zu gestalten, ziehe ich vor allem aus dem Spaß, von mir geschätzte Musik mit anderen Menschen in der Form, wie es bei StoneFM praktiziert wird, zu teilen.
Eigentlich möchte ich mich gar nicht festlegen, wo die Präferenzen für meine Musikauswahl für Raw Air liegen. Vieles geht! Nur soviel: Meine musikalische Sozialisierung fand, nach einer zu vernachlässigenden Frühphase inmitten deutscher Schlagerkultur mit der ZDF-Hitparade, prägend in der Blütezeit des Glamrock statt. Mein erstes Album war "Electric warrior" von T. Rex, meine erste Single "Black dog" von Led Zeppelin. Wir schrieben das Jahr 1971. Später hatte ich auch als Nachgeborener manches dazuzulernen und dieser Prozess findet bis heute kein Ende. Heute schätze ich vor allem den "Blues" als Wurzel vieler Arten der populären Musik. Aber letztlich ist das alles eine nicht enden wollende Entdeckungsreise.
Ein kleiner Favoriten-Steckbrief (ohne Gewähr)
Lieblingsgruppen
The Beatles, The Clash, The Go-Betweens, The Jam, The Jayhawks, Led Zeppelin, The Libertines, The Rolling Stones, T. Rex, The Who, Wilco
Lieblingskünstler
Johnny Cash, Leonard Cohen, Nick Drake, Bob Dylan, Rory Gallagher, Jimi Hendrix, Howlin' Wolf, Jason Isbell, Van Morrison, Townes Van Zandt, Neil Young
Lieblingsalben
Revolver (The Beatles), Led Zeppelin IV (Led Zeppelin), Sticky fingers (The Rolling Stones), Time out of mind (Bob Dylan), Electric warrior (T.Rex), Heaven up here (Echo and the Bunnymen), After the goldrush (Neil Young), Highway 61 revisited (Bob Dylan), Tonight's the night (Neil Young), Born to run (Bruce Springsteen)
Lieblingstracks
Working class hero (John Lennon), Thunder road (Bruce Springsteen), Ticket to ride (The Beatles), Paint it black (The Rolling Stones), Don't let it bring you down (Neil Young), Hurt (Johnny Cash), One (Johnny Cash), This is the day (The The), Alison (Elvis Costello), Like a rolling stone (Bob Dylan)
Lieblingsfilme
"Es war einmal in Amerika" (Sergio Leone), "Taxi Driver" (Martin Scorcese), "Der Pate 2" (Francis Ford Coppola), "Wer die Nachtigall stört" (Robert Mulligan), "The crying game" (Neil Jordan), "Fahrstuhl zum Schafott" (Louis Malle), "Cinema Paradiso" (Guiseppe Tornatore), "Short cuts" (Robert Altman), "The player" (Robert Altman), "Funny bones" (Peter Chelsom)
Lieblingsbücher
Schachnovelle (Stefan Zweig), Die Korrekturen (Jonathan Franzen), Die Verschwörung der Idioten (John Kennedy Toole), Amerikanisches Idyll (Philip Roth), Der Mörder in mir (Jim Thompson), Lincoln Highway (Amor Towles), Lost in music (Giles Smith), Exerzierplatz (Siegfried Lenz), Billard um halb zehn (Heinrich Böll), Stadt an der Grenze (Patrick McCabe)
Walter Schmidt, a.k.a. 'Demon' (* 15.08.1960 † 12.10.2021)
Mit Bestürzung und in großer Trauer müssen wir alle Hörerinnen und Hörer von Radio StoneFM darüber informieren, daß Walter Schmidt, a.k.a. 'Demon', nicht mehr lebt.
Er hat gestern freiwillig seinem Leben ein Ende gesetzt, was uns um so fassungsloser macht. Über die weiteren Hintergründe könnte derzeit nur spekuliert werden und so bitten wir darum, einfach in stiller Trauer an Walter zu denken.
Wir haben mit Walter einen Freund, einen zuverlässigen und äusserst engagierten Mitstreiter beim Radio verloren. Nicht nur als DJ mit regelmäßigen Sendungen seit 2010, sondern auch ganz besonders im Betreiber-Team hat er mit viel Zeit und Herzblut ganz wesentlich dazu beigetragen, daß unser Projekt funktioniert: Betrieb des Studios Erlangen, Sendeplanung und Beitragskoordination waren seins.
Alle sich demnächst stellenden Fragen zum Radiobetrieb wollen wir vorerst mal zurückstellen und einfach dankbar an ihn denken.
Pop Crimes bildet eine Einheit mit dem gleichnamigen Blog. Während auf diesem laut nachgedacht wird, wird hier laut nachgehört. Jede Ausgabe einem anderen Thema gewidmet (mal strikt befolgt, mal freier definiert), wühle ich mich hier in regelmäßigen (meist monatlichen) Abständen durch die Pop-Geschichte – oder zumindest den Teil davon, der in meiner Plattensammlung reflektiert wird – und lasse die Hörer daran teil haben. Denn wie sangen schon einst die Undertones so schön? It's never too late to enjoy dumb entertainment!
Tohuwabohu kommt aus dem hebräischen und bedeutet wörtlich „wüst und wirr“. Umgangssprachlich ist damit ein „großes Durcheinander“ gemeint. Manche werden sich fragen, warum wählst Du solch einen – eher negativ besetzten – Begriff als Sendungs-Motto? Die Idee dahinter ist, dass es m. E. kaum Musik gibt, die sich nicht miteinander kombinieren lässt, selbst wenn sie aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen stammt. Deshalb läuft bei mir zur Sendungsvorbereitung zuerst ein Zufallsgenerator der etwa die doppelte Anzahl der in einer Sendung benötigten Titel aus meiner Musikdatenbank heraussucht. Das Sendungskonzept, das ich mir dabei selbst vorgebe, erlaubt nur Stücke aus diesem generierten Pool für die Sendung zu verwenden.
Natürlich gibt es in meinem Musikarchiv eine gewisse Grundrichtung. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf „Black Music“ und den davon abgeleiteten Stilen. Musikalisch wurde ich in den 70er und 80er Jahren sozialisiert, also mit Bubble Gum, Glam- und Hard-Rock. Livemusik war Mitte der 70er sehr angesagt und ich spielte damals Gitarre in einer Bluesband. Das Programm dieser Bands war entweder klassischer Blues oder eben 60er und 70er Jahre Rock. Später kam dann die Liebe zum Rythm 'n' Blues und Soul hinzu. Nicht zuletzt durch den absoluten Kultfilm „The Blues Brothers“, der Anfang der 80er von John Landis gedreht wurde. Mitte der 80er wechselte ich das Instrument von Gitarre zum Tenor-Saxophon, das ich auch heute noch in zwei Bands spiele. Mein Alias „SonnyR“ ist übrigens eine Verneigung vor dem großen Sonny Rollins, dem letzten der noch lebenden „Saxophon-Giganten“.
Die Sendung Tohuwabohu läuft i.d.R. am dritten Donnerstag im Monat bei meinem alten Freund Rudi Kessler im Studio Sauerlach. Am meisten Spaß macht es dabei, die Sendungen live zu moderieren. Um Rudi zu zitieren, auch bei mir sind „Bayrisch-Kenntnisse von Vorteil“.
Die Playlisten der vergangenen Sendungen: Was lief? Wer spielte wann was? Zum Nachlesen, oder auch nur, um sich einen speziellen DJ mal vorzunehmen.
(Die Suche bezieht sich auf den Sendungstitel, den Namen des DJs, oder das Datum. Gespielte Musiktitel findet Ihr über die globale Suche oben rechts.)