Porträt von Johann Sebastian Bach Auch nach 20 Jahren StoneFM fallen dem Chronisten noch Themen ein, die eigentlich offensichtlich sind, von ihm aber noch nie im Zusammenhang betrachtet wurden. Aber jetzt ist es so weit: Roll over Bach, tell Vivaldi the news!

1964/65 begannen Popmusiker beiderseits des großen Teichs, ihre Musik mit Einflüssen von Bach & Co. wohl zu temperieren. 1966 erhielt das Phänomen einen Namen: Baroque Pop. Es war anschlussfähig sowohl an Psychedelic Rock wie an Sunshine Pop und stand Pate bei der Genrewerdung von Prog und elektronischer Musik. Hier nun der erste Teil des Genre-Specials. Also putzt eure Trompeten und Oboen, stimmt eure Cembalos und Orgeln und findet den Kontrapunkt!

PS: Das Köchelverzeichnis (KV) enthält natürlich die Werke von Mozart, und der zählt nicht mehr zum Barock, aber NB: Pop ist eklektizistisch.:)